Stadt Osthofen
Einwohnerzahl zum 30.06.2023: 9.845
Vermessungs- und Kartierungsarbeiten für die Trassenplanung
Im Bereich der Stadt Osthofen finden von Juli 2025 bis August 2026 Vermessungs- und Kartierungsarbeiten statt. Die betroffenen Flure finden Sie im Dokument.
Unterrichtung der Einwohnerinnen und Einwohner über wichtige Angelegenheiten der örtlichen Verwaltung gemäß § 15 GemO
In seiner Sitzung am 27.11.2025 hat sich der Rat der Stadt Osthofen mit den nachfolgenden Themen befasst:
- Der Jahresabschluss für das Jahr 2024 wurde durch den Stadtrat festgestellt. Zuvor informierte die Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Frau Dr. Christiane Behm, über die Prüfung der Unterlagen in der Sitzung am 28. Oktober 2025. Anschließend wurden Stadtbürgermeister Thomas Goller und die ihn vertretenden Beigeordneten sowie Bürgermeister Walter Wagner und die ihn vertretenden Beigeordneten für das Jahr 2024 entlastet.
- Für das Jahr 2025 verabschiedete der Stadtrat eine 1. Nachtragshaushaltssatzung. Dies war aufgrund eines Einbruchs bei den Erträgen aus der Gewerbesteuer im 3. Quartal erforderlich geworden. Die zuständige Sachbearbeiterin bei der Verbandsgemeindeverwaltung, Frau Michaela May, erläuterte das Zahlenwerk. Der Ergebnishaushalt wies ursprünglich einen Überschuss von 545.023 € aus. Dieser verändert sich nun in einen Jahresfehlbetrag von 1.620.590 €.
- Stadtbürgermeister Goller informierte über eine Sitzung der Lenkungsgruppe vom 17.11.2025, die sich mit der weiteren Nutzung der Seebachschule befasste, nachdem die Grundschule an den neuen Standort am Festplatz umgezogen ist. Den Mitgliedern der Lenkungsgruppe wurde ein Sachverständigengutachten zur Bausubstanz der Gebäude vorgestellt.
- Bezüglich der Kindertagesstätte Rappelkiste stellte Architektin Hannah Eichler vom Büro Eichler und Eichler aus Alzey mehrere Varianten zur Zukunft dieser Einrichtung vor. So ist es vorstellbar, die Kindertagesstätte auf dem Gelände der Seebachschule zu errichten. Eine andere Möglichkeit wäre ein Neubau auf dem Kleinspielfeld in der Nähe der Bahngleise oder auf dem aktuellen Gelände der Kindertagesstätte Rappelkiste.
- Die Ratsmitglieder sprachen sich grundsätzlich für einen Neubau der Kindertagesstätte Rappelkiste aus. Als Standort wird das Gelände des Kleinspielfeldes favorisiert. Dieses ist im Eigentum der Verbandsgemeinde. Entsprechende Gespräche sind mit Vertretern der Verbandsgemeinde zu führen.
- Der Wirtschaftsweg zum „Roten Häuschen“ wird saniert. Den Auftrag erhält die Firma K. + K.W. Berkes aus Osthofen zum Preis von 48.587,70 €.
- Die Stadt Osthofen plant den Ausbau der Ladeinfrastruktur im Bereich des Bahnhofs und der neuen P & R-Anlage. Konkrete Gespräche gibt es mit der Mainova AG. Diese erklärte sich bereit, kostenlos Schnellladeplätze am Standort Osthofen zu bauen. Als Standort wurde die Waaggasse ausgewählt.
- Dem Stadtrat lagen mehrere Spendenangebote vor. So spendet der Verein Kulturnetzwerk Osthofen e.V. einen Betrag von 600 € für die Weinmeile 2025, die Nestlé Deutschland AG für den gleichen Zweck 2.000 €. Die Rheinhessen Sparkasse gewährt einen Betrag von 5.100 € für die Stadtbücherei und der CDU-Stadtverband einen Betrag von 250 € zur Anschaffung von Schildern für die Rheinhessische Weinkönigin. Schließlich bietet die Warmaisa Gesellschaft zur Förderung und Pflege jüdischer Kultur in Worms einen Betrag von 526 € für die Aktion Stolpersteine 2025 in Osthofen an. Alle Spenden wurden entgegengenommen, verbunden mit einem großen Dank an die Spender.
- Im nichtöffentlichen Teil ging es um den Abschluss von Verträgen zur Betriebsträgerschaft für verschiedene Kindertagesstätten, um den Abschluss eines Sondernutzungsvertrages zur Nutzung einer städtischen Fläche, um den Abschluss einer Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarung mit einem Grundstückseigentümer und um die Eingangstür zum Postgebäude.
67574 Osthofen, den 06.01.2026
Wagner
Bürgermeister
Verschmutzung von Straßen, Wegen und Grünanlagen durch Hundekot
Hundekot auf den Bürgersteigen, Straßen, Wegen und in öffentlichen Grünanlagen wird immer mehr zum Problem in unseren Gemeinden. Hundehaufen findet man mittlerweile überall: Mitten auf den Bürgersteigen, diskret in den Ecken neben Stromverteilerkästen, in den Grünanlagen, auf fremden Privatgrundstücken und vor allem auf schmalen Fußwegen abseits vom Autoverkehr. Auch die Verunreinigung von landwirtschaftlichen Flächen und Weinbergen ärgert die jeweiligen Grundstücksbesitzer. Spaziergänger müssen ihren Blick ständig auf den Boden richten, um nicht in Hundekot hineinzutreten. Es werden sogar Anzeigen wegen Sachbeschädigung durch Verschmieren von Hundekot an Privatgrundstücken gemeldet.
Hausbewohner und Grundstückseigentümer sind nach der Straßenreinigungssatzung der Gemeinden verpflichtet, die Straße vor dem Grundstück zu kehren und sauber zu halten. Viele pflegen dabei auch mit großem Aufwand die Grünanlagen in den Bürgersteigen und leisten dadurch einen wertvollen Beitrag zur Gestaltung des Ortsbildes. Es ist aber nicht Aufgabe dieser Personen, den Hundekot, verursacht durch Dritte, vor ihrem Haus bzw. vor ihren und auf ihren Grundstücken zu entfernen. Diese Aufgabe trifft den Hundehalter und den Hundeführer.
Wir appellieren daher an alle Hundehalter und Hundeführer, unbedingt darauf zu achten, dass wenn ihre Tiere innerhalb der Gemeinde auf den Straßen, Wegen, öffentliche Plätzen, Grünanlagen und in fremde Grundstücke ihre Notdurft verrichten, dies umgehend zu beseitigen ist.
Die Verunreinigung der Straßen und Grünanlagen mit Hundekot ist kein Kavaliersdelikt, sondern bedeutet eine Ordnungswidrigkeit, die nach der Gefahrenabwehrverordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Anlagen der Verbandsgemeinde Wonnegau mit einer Geldbuße geahndet werden kann. Entsprechende Anzeigen nimmt das Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Wonnegau entgegen.
Verbandsgemeindeverwaltung Wonnegau
Ordnungsamt
Unterrichtung der Einwohnerinnen und Einwohner über wichtige Angelegenheiten der örtlichen Verwaltung gemäß § 15 GemO
In seiner Sitzung am 18.12.2025 hat sich der Rat der Stadt Osthofen mit den nachfolgenden Themen befasst:
- Über die künftige Nutzung der Gebäude der aktuellen Seebachschule wurde sehr eingehend beraten. Der Stadtrat befürwortet mehrheitlich die grundsätzliche Vermietung der Seebachschule an die Montessorischule gemäß dem vorgestellten Stufenkonzept. Durch die Verbandsgemeindeverwaltung soll ein entsprechender Mietvertrag für 15 Jahre ausgearbeitet werden, der die Option der Verlängerung um fünf Jahre beinhaltet. Dieser soll dann den städtischen Gremien zur weiteren Beratung vorgelegt werden. Des Weiteren soll der Solitärbau bzw. andere Räumlichkeiten dem Wonnegauer Blasorchester zur Miete angeboten werden. Die übrigen Räume der Seebachschule sollen in der Übergangsphase bis zur Erweiterung der Montessorischule in ihrer Nutzung flexibel bleiben und durch die Verwaltung beispielsweise temporär anderen Vereinen auf Antrag für Projekte oder Ähnliches zur Verfügung gestellt werden.
Nunmehr haben die Gremien der Verbandsgemeinde darüber zu entscheiden, ob die Stadt für diesen Zweck die Räumlichkeiten der Seebachschule zu dem im Jahr 2017 vereinbarten Preis zur Verfügung gestellt bekommt. - Stadtbürgermeister Goller informierte, wie es mit dem historischen Wiegehäuschen in der Waaggasse weitergehen kann.
- Das Kulturnetzwerk Osthofen e.V. spendet der Stadt einen Betrag von 1.000 € für die Beschilderung des Miniaturburgenwegs. Der Stadtrat nahm die Spende gerne entgegen und bedankt sich herzlich für die Spende.
- Im nichtöffentlichen Teil ging es um Vertrags- und Grundstücksangelegenheiten.
67574 Osthofen, den 14.01.2026
Wagner
Bürgermeister
Bau des Regenrückhaltebeckens in der Carlo-Mierendorff-Straße, Stadt Osthofen
Vollsperrung der Carlo-Mierendorff-Straße ab dem 9. Februar 2026
Der Bau des unterirdischen Regenrückhaltebeckens in der Carlo-Mierendorff-Straße liegt voll im Zeitplan. Das Becken ist einschließlich der Decke betoniert und der Maschinenbau (Einbau der Leitern, Pumpen, Schwenkstrahler, Steuer- und Elektrotechnik) hat im Januar 2026 bereits begonnen.
Für die Anbindung des vorhandenen Kanalnetzes an das Regenrückhaltebecken müssen in der Carlo-Mierendorff-Straße zwei Trennbauwerke errichtet werden. Das erste, große Trennbauwerk, hat die Aufgabe, alles über das Kanalvolumen hinaus gehende Mischwasser in das Regenrückhaltebecken umzuleiten. Das zweite Bauwerk dient ausschließlich der Entleerung des Regenrückhaltebeckens.
Für diese Arbeiten muss die Carlo-Mierendorff-Straße voraussichtlich vom
9. Februar bis 17. Juli 2026 voll gesperrt werden.
Die Umleitung führt innerstädtisch über die Wonnegauer Straße, die Rheinstraße, die Friedrich-Ebert-Straße und umgekehrt.
Mit dieser großen Maßnahme wird ein weiteres Projekt zur Entlastung der Kanalisation innerhalb der Stadt Osthofen verwirklicht. Ausführendes Unternehmen ist die Firma Heberger Hoch-, Tief- und Ingenieurbau GmbH aus Schifferstadt.
Sollten Sie Fragen zum Projekt und / oder Bauablauf haben, wenden Sie sich bitte an die folgend aufgeführten Mitarbeitenden:
Für die notwendigen Arbeiten zur Verbesserung der örtlichen Entwässerungssituation bitten wir Sie um Ihr Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen
Walter Wagner
Bürgermeister
Geschichte Osthofens
Schon in vorgeschichtlicher Zeit waren die fruchtbaren Böden der Grund für eine dauerhafte Ansiedlung des Menschen; Rheinhessen zählt zu den am dichtesten besiedelten Regionen in Deutschland während der Stein-, Bronze- und Eisenzeit. In und um Osthofen haben unsere Vorfahren ihre Spuren in Form von prähistorischen Gräbern und Siedlungsresten hinterlassen. Aus römischer Zeit sind für Osthofen Fundamente von Wohnhäusern und Münzen überliefert. Erstmals schriftlich erwähnt wird Osthofen im Rahmen von Güterschenkungen an die Klöster Hombach und Lorsch, genauer im Lorscher Codex im Jahre 784.
Heute hat die Stadt eine ausgeglichene Wirtschafts- und Sozialstruktur. Die Ansiedlung von Betrieben in neu ausgewiesenen Gewerbeflächen schafft langfristig Arbeitsplätze und sichert Einkommen. Die Landwirtschaft und der Weinbau umfassen 32 Vollerwerbs- und 10 Nebenerwerbsbetriebe.
In Osthofen bestehen die wesentlichen Wirtschaftsfaktoren aus Industrie und Gewerbe sowie Landwirtschaft und Weinbau.
Im historischen Kern der Weinstadt ist so manches Fachwerkhaus zu finden. Ein besonders beeindruckendes Exemplar steht neben der schönen alten Weinpresse am Fischmarkt. Hohe und oftmals historische Toreinfahrten erlauben Blicke in typische Winzerhöfe. Mauern und Wall um das Zentrum mit barockem Rathaus, der "kleinen Kirche" und dem Renaissance-Ziehbrunnen sind nicht mehr nötig. Längst sprengt der bebaute Raum die historischen Grenzen.
Zu den wertvollen Gebäuden Osthofens gehören neben den beiden Gründerzeitvillen in der Bahnhofstraße auch das 1906 gebaute Wasserwerk östlich der Stadtgrenze. Sowie der Sitz der Verbandsgemeinde Wonnegau aus dem Jahre 1902, welches ursprünglich als Finanzamt errichtet wurde. Wasserwerk und Finanzamt tragen deutliche Zeichen des Jugendstils.
Das ehemalige Konzentrationslager in Bahnhofsnähe wird heute vom Förderverein Projekt Osthofen betreut. Hier hatten die Nationalsozialisten 1933 in einer stillgelegten Papierfabrik eines der ersten "Umerziehungslager" unter Führung der SA eingerichtet. Das Land Rheinland-Pfalz hat hier eine Gedenkstätte eingerichtet.
Diese Informationen stammen von der Homepage der Stadt Osthofen, dort finden Sie weitere Informationen zur Geschichte der Stadt.
Haushalt Osthofen
Satzungen Osthofen
Die Satzungssammlung ist noch nicht vollständig.
- 2. Änderung Friedhofssatzung Osthofen (PDF, 401 kB)
- Friedhofssatzung 1. Änderungssatzung Osthofen (PDF, 119 kB)
- Friedhofssatzung Osthofen (PDF, 1 MB)
- Hauptsatzung inkl. 1. Änderungssatzung (PDF, 466 kB)
- Haushaltssatzung der Stadt Osthofen 2025/2026 (PDF, 354 kB)
- Hebesatzsatzung Osthofen (PDF, 426 kB)
- Neufassung Friedhofsgebührensatzung Osthofen (PDF, 309 kB)